Sidoun Kiava: Wie KI-AVA Ausschreibungen radikal verschlankt

KI für Marketing & Vertrieb: Der deutsche LeitfadenBy 3L3C

KI-AVA wie Sidoun Kiava verschlankt Ausschreibungen, entlastet Planer vom Texten und schafft Kapazität für Architektur und Ingenieurleistung – ein klarer Wettbewerbsvorteil.

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Warum Ausschreibungen 2025 zum Engpass im Büro werden

Viele Planungsbüros in Deutschland verbringen 30–50 % ihrer Arbeitszeit nicht mit Entwurf oder Planung, sondern mit Administration: Leistungsverzeichnisse pflegen, Texte formulieren, VOB prüfen, Normen nachschlagen. Genau in einer Phase, in der der Fachkräftemangel wächst und Margen unter Druck stehen.

Hier liegt der Hebel: Wer Ausschreibungstexte mit KI automatisiert, gewinnt sofort Zeit für Architektur und Ingenieurleistung zurück. Die neue AVA-Software Sidoun Kiava zielt genau darauf – mit einer integrierten BauTextKI, die VOB- und normenkonforme Ausschreibungstexte generiert.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Kiava konkret kann, wo der wirtschaftliche Nutzen liegt, welche Risiken Sie im Blick behalten sollten und wie ein pragmatischer Einstieg in KI-gestützte AVA in Ihrem Büro aussehen kann.


Was Sidoun Kiava eigentlich ist – und was nicht

Sidoun Kiava ist eine AVA-Software, in die eine spezialisierte KI für Bautexte integriert ist. Zielgruppe sind vor allem Architekturbüros, Ingenieurbüros und Planer, die regelmäßig Leistungsverzeichnisse erstellen.

Kernidee von Kiava

Die Plattform verbindet klassische AVA-Funktionalität mit einer BauTextKI, die:

  • Ausschreibungstexte automatisch erstellt,
  • Langtexte und Kurztexte nach Ihren Vorgaben formuliert,
  • sich an Ihrem Bürostandard orientiert,
  • VOB- und normenkonforme Formulierungen unterstützt.

Der Anspruch dahinter ist klar: „Architektur statt Administration“ – weniger Tipparbeit, mehr Zeit für Entwurf, Koordination und Bauleitung.

Was Kiava nicht ist

Damit es keine Missverständnisse gibt: Kiava ersetzt nicht

  • Fachwissen zu HOAI, VOB und Normen,
  • Ihre Verantwortung als Planer,
  • oder klassische AVA-Prozesse wie Kostenkontrolle und Vergabe.

Die Software ist ein Werkzeug zur Textgenerierung und Strukturierung, kein Autopilot, der Ihr Projekt von selbst rechtssicher macht. Wer das versteht, kann sehr viel Nutzen herausziehen – ohne blauäugig zu werden.


BauTextKI im Alltag: Wie sich Ausschreibungen konkret verändern

Der größte Mehrwert entsteht dort, wo heute die meiste Zeit verloren geht: bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen.

Typischer Ablauf ohne KI

In vielen Büros sieht der Prozess bisher so aus:

  1. Alte LVs aus ähnlichen Projekten öffnen
  2. Positionen kopieren, anpassen, ergänzen
  3. Normen und Richtlinien querprüfen
  4. Formulierungen „glattziehen“, Rechtschreibung prüfen
  5. Bürostandard anpassen (Schreibstil, Abkürzungen, Gliederung)

Das ist fehleranfällig, zäh und frisst viel hochqualifizierte Arbeitszeit – häufig von Projektleitern, die dafür eigentlich zu teuer sind.

Wie BauTextKI diesen Ablauf verschlankt

Mit einer spezialisierten KI wie in Sidoun Kiava läuft derselbe Prozess deutlich anders:

  1. Projektparameter und Vorgaben definieren
    Gebäudeart, Leistungsumfang, technische Standards, gewünschter Detaillierungsgrad.

  2. LV-Struktur vorgeben oder aus Vorlagen übernehmen
    Gewerkeliste, Gliederung nach DIN 276, GAEB-Struktur etc.

  3. Automatisch generierte Texte erstellen lassen
    Die BauTextKI erzeugt Langtexte, Kurztexte und Beschreibungen nach Ihren Regeln.

  4. Fachliche Prüfung statt „Schreiben von Null an“
    Sie kontrollieren, passen an, ergänzen spezielle Anforderungen.

  5. Format & Stil automatisch konsistent
    Alle Texte folgen Ihrem definierten Bürostandard.

Die Arbeit verschiebt sich von „Textproduktion“ zu „fachlicher Qualitätskontrolle“. Das ist ein deutlich effizienterer Einsatz von Ingenieur- und Architektenzeit.

Anpassbarer Schreibstil als unterschätzter Vorteil

Ein spannendes Detail: Kiava passt den Schreibstil an Ihr Büro an. Das klingt nach Kosmetik, ist aber in der Praxis Gold wert:

  • Einheitlicher Auftritt in allen Projekten
  • Wiedererkennbare „Handschrift“ des Büros
  • Weniger Diskussionen intern („Wer hat das so formuliert?“)

Wer schon einmal ein großes Büro nach CI-Umstellung synchronisieren musste, weiß: Die Harmonisierung von Texten kostet enorm viel Zeit. Eine KI, die diese Konsistenz automatisch mitzieht, spart nicht nur Stunden, sondern sorgt auch für ein professionelleres Erscheinungsbild gegenüber Bauherren und ausführenden Firmen.


Wirtschaftlicher Nutzen: Wo sich KI-AVA direkt rechnet

Die wirtschaftliche Logik hinter KI-gestützter AVA ist simpel: weniger Zeit pro LV, gleiche oder bessere Qualität.

Rechenbeispiel aus einem mittelgroßen Büro

Nehmen wir ein Büro mit:

  • 20 Mitarbeitenden,
  • ca. 30–40 Projekten pro Jahr,
  • im Schnitt 30 Stunden LV-Erstellung pro Projekt.

Wenn die BauTextKI den Aufwand nur um 30 % reduziert, sieht das in Zahlen so aus:

  • 30 Stunden × 40 Projekte = 1.200 Stunden/Jahr
  • 30 % Zeitersparnis = 360 Stunden/Jahr
  • Angenommener interner Stundensatz: 80 €/h
  • ≈ 28.800 € freigespielte Kapazität pro Jahr

Dieses Potenzial ist konservativ gerechnet. In Büros mit schwach strukturierten Vorlagen oder häufig wechselnden Projektarten kann der Effekt sogar größer sein.

Mehr als nur Zeitersparnis

Neben der reinen Stundenrechnung entstehen weitere Effekte, die sich nicht sofort in Excel abbilden lassen, aber in der Realität massiv wirken:

  • Geringere Fehlerquote bei Copy‑&‑Paste aus alten Projekten
  • Schnellere Reaktionszeiten bei Nachträgen und Planänderungen
  • Entlastung der Projektleitung, weil mehr Vorarbeit von jüngeren Mitarbeitenden plus KI erledigt wird
  • Attraktivere Arbeitsplätze für Nachwuchs, der keine Lust auf monotone Texterei hat

Wer den Fachkräftemangel spürt, weiß: Es macht einen Unterschied, ob High Potentials ihre Zeit im Büro mit Entwurf und Koordination verbringen oder mit der zehnten Textvariante eines Putzanschlusses.


Risiken, Qualitätsfragen und wie Sie sie im Griff behalten

KI in der Ausschreibung bedeutet nicht „blind vertrauen“, sondern „intelligent nutzen“. Wer sich das bewusst macht, vermeidet typische Fehler.

Risiko 1: Trügerisches Sicherheitsgefühl

Nur weil eine KI „VOB-konform“ verspricht, ist Ihre Haftung nicht weg. Die Verantwortung liegt weiterhin beim Planer. Deshalb brauchen Sie klare interne Regeln:

  • KI-Texte immer fachlich prüfen
  • Kritische Positionen (z. B. Abdichtungen, Brandschutz, Spezialgewerke) besonders sorgfältig checken
  • Dokumentieren, wer das LV freigegeben hat

Risiko 2: Bürostandard ohne Governance

Wenn jeder Mitarbeitende eigene Prompts, Schreibweisen und Strukturen nutzt, entsteht Chaos – diesmal nicht in Excel-Tabellen, sondern in KI-Ausgaben.

Besser ist ein strukturierter Ansatz:

  • Zentrale Bürovorgaben für Schreibstil, Abkürzungen, Gliederung
  • Vordefinierte Prompt-Bausteine für typische Gewerke
  • Klare Definition, welche Projektphasen mit KI unterstützt werden und welche bewusst nicht

Risiko 3: Akzeptanz im Team

Viele erfahrene Kollegen haben erst einmal Skepsis: „KI? Noch ein Tool, das mich aufhält.“ Die Erfahrung aus digitalen Transformationsprojekten zeigt:

Je früher Sie die Praxisleute einbinden, desto größer die Chance, dass das Werkzeug wirklich genutzt wird.

Konkrete Tipps:

  • Pilotprojekte mit 1–2 engagierten Projektleitern starten
  • Quick Wins sichtbar machen (z. B. Vorher/Nachher‑Vergleich bei einem LV)
  • Schulungen kurz, praxisnah und auf reale Projekte bezogen halten

So starten Planungsbüros sinnvoll mit KI in der AVA

Der Einstieg in KI-gestützte AVA muss kein Großprojekt sein. Wer strukturiert vorgeht, kann innerhalb weniger Wochen produktiv arbeiten.

Schritt 1: Einsatzfelder definieren

Überlegen Sie zuerst, wo Kiava in Ihrem Büro den größten Hebel hat:

  • Neubau-Wohnungsbau mit vielen Wiederholungen?
  • Seriennahe Projekte im Industriebau?
  • Standardgewerke (Rohbau, Ausbau, TGA-Basisleistungen)?

Starten Sie dort, wo

  • die Textmengen groß,
  • die Komplexität überschaubar
  • und die Wiederholrate hoch ist.

Schritt 2: Bürostandard und Textbausteine schärfen

Eine KI ist nur so gut wie die Vorgaben. Investieren Sie gezielt in:

  • ein aktuelles Bürohandbuch für Ausschreibungstexte,
  • definierte Formulierungsstandards (z. B. Aufbau der Langtexte),
  • gepflegte Beispiel-LVs, die als Trainingsgrundlage dienen.

Wer hier sauber arbeitet, profitiert doppelt: Die KI liefert konsistentere Ergebnisse, und neue Mitarbeitende finden sich viel schneller zurecht.

Schritt 3: Kleines Pilotprojekt mit echtem Termin- und Kostendruck

Wählen Sie für den Start:

  • ein reales Projekt mit absehbarem LV‑Umfang,
  • einen Projektleiter, der offen für digitale Werkzeuge ist,
  • eine Person, die die Einführung koordiniert (kein Großprojektmanagement, aber klare Zuständigkeit).

Messen Sie ganz konkret:

  • Wie viele Stunden LV-Erstellung vorher vs. nachher?
  • Wie viele Rückfragen der ausführenden Firmen zum LV?
  • Wie zufrieden ist das Team mit den Ergebnissen?

So entsteht eine belastbare Grundlage für die Entscheidung, ob Sie Kiava breiter ausrollen.

Schritt 4: Prozesse dokumentieren und skalieren

Funktioniert der Pilot, lohnt sich eine leichte Standardisierung:

  • Kurze Checkliste „LV mit Kiava“ für alle Projekte
  • Interne Short-Guides mit Beispiel-Prompts
  • Regelmäßige Review‑Runden, um Bürostandard und KI‑Einsatz zu verbessern

So wächst die Kompetenz im Team – und die Software wird wirklich zum täglichen Werkzeug.


Fazit: KI-AVA wie Sidoun Kiava wird zum Wettbewerbsfaktor

Sidoun Kiava zeigt, wohin sich AVA-Software in der deutschen Bauindustrie entwickelt: weg vom reinen Verwaltungswerkzeug, hin zum intelligenten Assistenten. Wer Ausschreibungstexte automatisch generieren lässt und sich auf die fachliche Feinabstimmung konzentriert, verschafft seinem Büro einen klaren Vorsprung.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • spürbare Zeitersparnis bei der LV-Erstellung,
  • konsistenter Schreibstil und professionelles Erscheinungsbild,
  • Entlastung der Projektleiter von repetitiver Textarbeit,
  • bessere Nutzung knapper Fachkräfte in Zeiten von Baustelle 4.0.

Die spannende Frage lautet nicht mehr, ob KI in der AVA ankommt, sondern wie schnell Ihr Büro davon profitieren möchte. Wer jetzt erste Schritte mit einer BauTextKI wie in Sidoun Kiava geht, baut sich Erfahrungswissen auf, das in wenigen Jahren zum Standard gehören wird.


Hinweis: Dieser Beitrag richtet sich an Architekt:innen, Ingenieur:innen und Planungsbüros, die KI konkret im Ausschreibungsprozess einsetzen und ihre Büroorganisation fit für Baustelle 4.0 machen wollen.

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