Genjus KI von MANZ zeigt, wie österreichische Kanzleien 2025 sicher und effizient mit KI arbeiten können – ohne Qualitätsverlust, aber mit klaren Wettbewerbsvorteilen.
Warum sich österreichische Kanzleien 2025 mit Genjus KI beschäftigen sollten
Die meisten Kanzleien in Österreich stehen 2025 vor demselben Dilemma: Die Akten werden mehr, die Fristen dichter, gute Mitarbeitende sind schwer zu finden – aber die Honorarsätze lassen sich nicht beliebig erhöhen. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, wer im Markt vorne mitspielt und wer auf Verschleiß arbeitet.
Die spannende Nachricht: Mit Genjus KI von MANZ steht erstmals ein KI-Werkzeug zur Verfügung, das speziell für den österreichischen Rechtsmarkt gedacht ist – mit Fokus auf Sicherheit, Effizienz und inhaltliche Qualität. Auf der Future-Law Legal Tech Konferenz 2025 gibt Susanne Lakatha, Expertin für MANZ Online Produkte, einen Einblick in diese „nächste Stufe“ der juristischen Arbeit.
Dieser Beitrag zeigt, was hinter Genjus KI steckt, wie österreichische Rechtsanwält:innen den Nutzen realistisch einschätzen können – und wie Sie damit noch 2025 konkrete Vorteile in Ihrer Kanzlei oder Rechtsabteilung schaffen.
Was Genjus KI von MANZ im Kern leistet
Genjus KI ist im Wesentlichen ein auf juristische Inhalte fokussiertes KI-System, das direkt an die bewährten MANZ-Onlineprodukte andockt. Der entscheidende Punkt: Die KI arbeitet nicht mit beliebigen Internetquellen, sondern mit qualitätsgesicherten Rechtsinformationen.
Kurz gesagt: Genjus KI unterstützt Anwält:innen, schneller zu fundierten Ergebnissen zu kommen, ohne den fachlichen Standard zu senken.
Typische Einsatzfelder sind etwa:
- erste rechtliche Einordnung komplexer Fragestellungen
- Strukturierung von Rechtsgutachten und Stellungnahmen
- UnterstĂĽtzung bei Recherche in Kommentaren, Gesetzen, Judikatur
- Formulierungsvorschläge für Schriftsätze und Verträge
Die Stärke liegt weniger darin, „magisch alles zu lösen“, sondern darin, Routinearbeit massiv zu beschleunigen, während Sie die inhaltliche Kontrolle behalten.
Sicherheit zuerst: Warum Daten- und Mandantenschutz nicht verhandelbar sind
Für österreichische Rechtsanwält:innen ist eine Frage entscheidend: Was passiert mit meinen Daten und den Daten meiner Mandant:innen?
Bei allgemeinen KI-Tools besteht oft das Problem, dass Eingaben zur Verbesserung des Systems verwendet werden oder auf Servern liegen, deren Standort und Rechtsordnung unklar sind. FĂĽr Berufsgeheimnis und DSGVO ist das ein Minenfeld.
Der Ansatz von Genjus KI unterscheidet sich hier deutlich:
- Die KI ist auf professionelle juristische Inhalte wie Kommentare, Gesetze und Judikatur ausgerichtet.
- Mandantenbezogene Eingaben können – je nach Umsetzung der Kanzlei – so gehandhabt werden, dass keine unzulässige Datenweitergabe erfolgt.
- Der Anbieter ist im österreichischen Rechtsmarkt tief verankert und an hiesige rechtliche und berufsethische Rahmenbedingungen gewöhnt.
FĂĽr die Praxis heiĂźt das: Wer Genjus KI nutzt, kann wesentlich leichter nachweisen, dass er seine Sorgfaltspflichten bei Daten- und Geheimnisschutz ernst nimmt, als bei frei im Netz verfĂĽgbaren KI-Chatbots.
„KI ist im Kanzleialltag nur dann sinnvoll, wenn ich sie ohne Bauchweh gegenüber Kammer, Gericht und Mandant vertreten kann.“
Genau diese Erwartungshaltung adressiert eine Lösung wie Genjus KI.
Effizienz im Kanzleialltag: Wo Genjus KI wirklich Zeit spart
Der wahre Mehrwert zeigt sich dort, wo viele Kanzleien heute noch Ressourcen verbrennen: in Recherche, Strukturierung und Erstentwurf.
1. Schnellere juristische Recherche
Statt stundenlang durch Kommentare und Entscheidungen zu blättern, kann Genjus KI:
- relevante Normen und Judikaturvorschläge liefern,
- Querverbindungen zwischen Themen sichtbar machen,
- passende Fundstellen aus dem MANZ-Universum vorschlagen.
Sie behalten das letzte Wort, aber die Suchzeit reduziert sich deutlich. Gerade bei Fristsachen oder umfangreichen Gutachten ist das spĂĽrbar.
2. Bessere Struktur von Gutachten und Schriftsätzen
Viele Anwält:innen verlieren Zeit nicht im Denken, sondern im Formatieren und Strukturieren. Hier kann Genjus KI:
- Gliederungsvorschläge für Gutachten machen,
- Argumentationslinien vorstrukturieren,
- alternative Aufbauvarianten anbieten (z.B. prozessual vs. materiell-rechtlich).
Sie entscheiden, welcher Aufbau passt – doch anstatt bei Null zu beginnen, starten Sie mit einem soliden Rohgerüst.
3. ErstentwĂĽrfe fĂĽr Standardtexte
Niemand möchte, dass KI die finale Fassung eines Schriftsatzes allein erstellt. Aber als Assistenz beim Erstentwurf ist sie äußerst nützlich:
- Formulierungsvorschläge für Standardpassagen (z.B. Zuständigkeit, Rechtsmittelbelehrung)
- Anpassung an unterschiedliche Verfahrensarten
- Variationen je nach Tonalität (sachlich, pointiert, besonders defensiv)
Das Ergebnis: weniger „Blank Page“-Momente, mehr Fokus auf der substanziellen Argumentation.
Qualität der Inhalte: Wie verhindert man KI-Murks im Recht?
Das größte Risiko generativer KI im Recht ist nicht technischer Natur, sondern fachlicher: falsch sichere Antworten, die überzeugend klingen, aber inhaltlich danebenliegen.
Der Qualitätsansatz bei Genjus KI basiert auf drei Säulen:
1. Hochwertige Ausgangsdaten
Weil sich die KI primär auf juristisch geprüfte Inhalte stützt, sinkt das Risiko reiner Fantasieantworten. Das ersetzt zwar nicht die Prüfung durch die Anwältin oder den Anwalt, aber es erhöht erheblich die Trefferquote fachlich brauchbarer Ergebnisse.
2. Klare Rollenverteilung Mensch – Maschine
Wer KI sinnvoll nutzen will, braucht ein klares Rollenverständnis:
- KI: liefert Ideen, Struktur, Formulierungsvorschläge, Querverweise
- Anwält:in: prüft, gewichtet, entscheidet, übernimmt Verantwortung
Sobald KI innerhalb der Kanzlei als „smarter Assistent“ verstanden wird – nicht als „Kollege“ – verschwindet ein GroĂźteil der QualiÂtätsängste.
3. Interne Qualitätsrichtlinien
Ich habe in Kanzleien gesehen, dass folgende Grundregeln sehr gut funktionieren:
- Keine ungeprüfte KI-Antwort verlässt die Kanzlei.
- Jeder KI-gestützte Entwurf wird mit Fundstellen und Begründung ergänzt.
- FĂĽr sensible Mandate (z.B. strafrechtliche Verteidigung) gelten strengere interne Regeln oder ein KI-Ausschluss.
So bleibt höchste inhaltliche Qualität kein Werbeslogan, sondern ein gelebter Standard.
Konkrete Schritte: Wie eine Kanzlei Genjus KI sinnvoll einfĂĽhrt
Die EinfĂĽhrung von KI-Werkzeugen scheitert selten an der Technik, sondern an Organisation und Kultur. Wer Genjus KI in der Kanzlei nutzen will, sollte strukturiert vorgehen.
Schritt 1: Anwendungsfälle definieren
Starten Sie mit 2–3 klar begrenzten Use Cases, z.B.:
- RechercheunterstĂĽtzung im Zivilrecht
- EntwĂĽrfe fĂĽr einfache Mahnklagen
- Strukturierung von Stellungnahmen in der Unternehmensberatung
Je konkreter der Anwendungsfall, desto leichter lässt sich der Nutzen messen.
Schritt 2: Pilotgruppe bilden
Statt „alle auf einmal“ einzubinden, funktioniert eine Pilotgruppe deutlich besser:
- eine Partnerin / ein Partner mit hoher Affinität zur Digitalisierung
- zwei bis drei Associates aus verschiedenen Fachbereichen
- optional: eine wissensaffine Kanzleimitarbeiter:in (z.B. Bibliothek/Knowledge Management)
Diese Gruppe testet Genjus KI im Alltag und sammelt Best Practices, bevor die breite Kanzlei einsteigt.
Schritt 3: Richtlinien und Schulung
Zu einer professionellen Einführung gehören:
- kurze Nutzungsrichtlinie zu Datenschutz, Geheimhaltung, Dokumentation
- Schulungen: nicht nur „wo klicke ich“, sondern wie frage ich richtig, wie erkenne ich Schwächen
- klare Kommunikation: KI ist Hilfsmittel, keine Bewertung der fachlichen Kompetenz
Schritt 4: Erfolg messen
Typische Kennzahlen, die ich fĂĽr sinnvoll halte:
- durchschnittliche Bearbeitungszeit für Standardfälle (vorher/nachher)
- Verweildauer der Mitarbeitenden bei reiner Routinearbeit
- subjektive Zufriedenheit der Associates mit Recherche- und Entwurfsprozessen
Wo KI Einführung und Arbeitsalltag wirklich entlastet, steigt nicht nur Produktivität, sondern auch Mitarbeiterbindung.
Warum gerade jetzt ein guter Zeitpunkt ist
Rechtsmärkte verändern sich langsam – aber sie verändern sich. 2025 ist ein Jahr, in dem KI im Recht in Österreich von der Theorie in die Praxis wechselt. Die Future-Law Legal Tech Konferenz ist ein deutliches Signal dafür: KI-Themen stehen nicht mehr am Rand, sondern im Programmzentrum.
Wer jetzt mit professionellen Lösungen wie Genjus KI von MANZ startet,
- baut Erfahrungsvorsprung im Umgang mit KI auf,
- positioniert sich gegenĂĽber Mandant:innen als moderner Dienstleister,
- hält zugleich die hohen Standards bei Datenschutz und Qualität.
Wer noch wartet, wird vermutlich irgendwann nachziehen müssen – aber dann meist unter Zeitdruck und mit weniger Gestaltungsspielraum.
Fazit: KI ist für österreichische Anwält:innen ein Werkzeug, kein Fremdkörper
Genjus KI zeigt sehr deutlich, wie Legal Tech für österreichische Rechtsanwält:innen aussehen kann, wenn Praxis und Rechtsprechung ernst genommen werden: sicher, effizient, fachlich orientiert.
Wer KI auf dieser Basis nutzt,
- reduziert Routineaufwand,
- stärkt die juristische Qualität,
- schĂĽtzt Mandantendaten und Berufsgeheimnis.
Der nächste sinnvolle Schritt ist simpel: konkrete Anwendungsfälle identifizieren, klein starten, Erfahrungen sammeln. Und, wenn möglich, den Austausch mit Expert:innen wie Susanne Lakatha auf Veranstaltungen wie der Legal Tech Konferenz suchen.
Die eigentliche Frage ist daher nicht mehr, ob KI in den Kanzleialltag gehört – sondern wie professionell Sie das Thema für Ihre eigene Kanzlei aufsetzen.