Digitale Inventur mit RIB FM Inventory 6.0 effizient aufsetzen

KI in der deutschen Bauindustrie: Baustelle 4.0By 3L3C

RIB FM Inventory 6.0 bringt Barcodes, biometrische Logins und mehr Performance ins Facility Management – und legt die Basis für KI und Baustelle 4.0.

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Warum digitale Inventur jetzt Chefsache im FM ist

Kein anderer Bereich im Facility Management frisst so viel Zeit wie schlecht organisierte Inventuren. Medienbrüche, Papierlisten, dubiose Excel-Tabellen – und am Ende stimmt der Bestand doch nicht. Gleichzeitig steigt der Druck: ESG-Reporting, Kostenkontrolle, IT-Sicherheit und KI-Auswertungen hängen alle an sauberen Daten.

Genau hier setzt die neue RIB FM App Inventory 6.0 an. Sie ist vollständig in RIB FM integriert und bringt Funktionen mit, die Inventuren, Objektaufnahmen und Standortprüfungen endlich auf ein professionelles, datengetriebenes Niveau heben. Barcode-Vergabe, biometrische Authentifizierung und optimierte Performance sind keine „nice to haves“, sondern die Grundlage für Baustelle 4.0 und KI-gestütztes Facility Management.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, was die neue Version konkret kann, wie sie in eine moderne CAFM- und KI-Strategie passt – und wie Sie damit in wenigen Schritten von analogen Listen zu auswertbaren Bestandsdaten kommen.


RIB FM Inventory 6.0 auf einen Blick

Die Version 6.0 der RIB FM App Inventory ist komplett in RIB FM eingebunden und richtet sich an alle, die Gebäude, technische Anlagen und Mobiliar systematisch erfassen und pflegen müssen – vom kommunalen Gebäudemanagement bis zum Industriebestand.

Die wichtigsten Neuerungen:

  • Vergabe von Barcodes für Bestandsobjekte
  • Biometrische Authentifizierung auf mobilen Endgeräten
  • Überarbeitetes Authentifizierungsverfahren für parallele Nutzung von App und Web-Version
  • Anzeige und Bearbeitung von Objektbildern direkt in der App
  • Optische Optimierungen für bessere Usability
  • Deutlich erhöhte Performance bei großen Datenmengen

Lars Hilsmann, Prokurist der RIB IMS GmbH, bringt den Anspruch auf den Punkt:

„Eine hohe Usability, die es Anwenderinnen und Anwendern ermöglicht, unmittelbar mit den Inventuraufgaben zu starten, ohne umfangreiche Schulungen absolvieren zu müssen, ist für uns zentral – denn genau das entscheidet in der Praxis.”

Das ist mehr als Marketing. In vielen FM-Teams steht und fällt der Erfolg digitaler Inventuren damit, ob Techniker und Objektleiter ohne Schulungsmarathon loslegen können.


Barcode-Vergabe: Basis für KI, BIM und Baustelle 4.0

Der wichtigste Hebel der Version 6.0 ist die Vergabe von Barcodes für Bestandsobjekte. Damit wird jedes Objekt im Gebäude eindeutig identifizierbar – vom Heizkörper über Brandschutztüren bis hin zu Möbeln und IT-Equipment.

Was bringt die Barcode-Funktion im Alltag?

Mit Barcodes lassen sich Inventuren und Standortprüfungen deutlich schneller und sicherer abwickeln:

  • Eindeutige Zuordnung: Jedes Objekt hat eine ID, Mehrfacherfassungen werden vermieden.
  • Schneller Zugriff auf Daten: Scan mit Smartphone oder Tablet – und alle Informationen aus RIB FM sind sofort sichtbar.
  • Weniger Fehler: Keine handschriftlichen Notizen, keine falsch abgetippten Nummern.
  • Einfache Nachverfolgung: Umzüge, Aussonderungen, Reparaturen – alles wird historisiert.

Die Realität auf vielen Baustellen und in Bestandsgebäuden: Daten liegen in Insellösungen, auf lokalen Festplatten oder in veralteten CAFM-Systemen. Wer KI für vorausschauende Wartung, Lebenszykluskosten oder Ressourcenoptimierung nutzen will, braucht einheitliche Identifikatoren. Genau das liefern Barcodes in Verbindung mit einer Plattform wie RIB FM.

Brücke zu BIM und KI

Für die Serie „KI in der deutschen Bauindustrie: Baustelle 4.0“ ist ein Punkt entscheidend: Eine App wie RIB FM Inventory 6.0 ist keine KI-Lösung an sich – sie schafft aber die Datenbasis, auf der KI-Algorithmen später rechnen können.

  • BIM-Modelle können mit realen Bestandsdaten abgeglichen werden.
  • KI-Analysen erkennen Auffälligkeiten im Verbrauch oder in Störungsbildern pro Objekt.
  • FM-Teams bekommen Prognosen, welche Bauteile oder Anlagen mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Monaten Probleme machen.

Ohne saubere, maschinenlesbare Identifikatoren (Barcodes, QR-Codes, RFID) bleiben solche Szenarien Theorie.


Sicherheit first: Biometrische Authentifizierung und neues Login-Konzept

Parallel zur Datentiefe rückt im Facility Management Cybersicherheit immer stärker in den Fokus. GEFMA und diverse Whitepaper machen seit 2024/2025 sehr klar: FM-Daten sind kritische Infrastruktur – und müssen entsprechend geschützt werden.

RIB FM Inventory 6.0 adressiert das mit zwei Bausteinen:

Biometrische Authentifizierung

Die App unterstützt jetzt biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung (abhängig vom Endgerät). Das hat handfeste Vorteile:

  • Schneller Zugriff: Keine Passworteingabe auf der Baustelle oder im Technikraum.
  • Weniger Passwort-Zettelwirtschaft: Sicherheitsstandard bleibt hoch, die Bedienung wird einfacher.
  • Bessere Akzeptanz: Viele Nutzer kennen biometrische Logins aus Banking-Apps – das senkt Hürden.

Überarbeitetes Authentifizierungsverfahren für App & Web

In vielen Organisationen arbeiten Außendienst und Innendienst parallel mit denselben Daten:

  • Techniker nutzen die App auf der Fläche.
  • Objektmanager und Controller arbeiten im Büro in der Web-Version von RIB FM.

Das neue Authentifizierungsverfahren sorgt dafür, dass diese parallele Nutzung sauber und sicher läuft. Für Unternehmen mit strengeren Compliance-Vorgaben – etwa aus der Industrie oder dem Gesundheitswesen – ist das ein Punkt, der bei der Softwareauswahl zunehmend den Ausschlag gibt.


Usability und Performance: Warum das für die Einführung entscheidend ist

Die beste FM- oder Inventursoftware bringt nichts, wenn sie im Alltag als „umständlich“ wahrgenommen wird. Genau hier setzt RIB IMS an: Die App 6.0 wurde optisch überarbeitet und in der Performance spürbar verbessert.

Bessere Bedienbarkeit durch visuelle Anpassungen

Optische Optimierungen klingen nach Detailkosmetik, sind aber in der Praxis ein Produktivitätsturbo:

  • Klarere Oberflächen, größere Buttons, logischere Navigationspfade
  • Fokus auf mobile Nutzung mit Handschuhen oder unter Zeitdruck
  • Weniger Klicks bis zur Objektaufnahme oder Standortprüfung

Wer schon einmal 500 Räume in einem Schulzentrum oder eine Industriehalle inventarisiert hat, weiß: Jede Sekunde pro Objekt summiert sich.

Performance für große Bestände

Viele öffentliche und industrielle Betreiber verwalten Zehntausende von Assets. Alte mobile Lösungen geraten da schnell ins Stocken. Höhere Performance bedeutet konkret:

  • Schnelle Synchronisation großer Datenmengen
  • Flüssiger Wechsel zwischen Objekten, Gebäuden und Standorten
  • Stabiler Betrieb auch bei schwächerer Netzabdeckung

Gerade für die Vision „Baustelle 4.0“ ist das essenziell: Nur wenn mobile Systeme robust laufen, lassen sich KI-basierte Auswertungen, BIM-Modelle und CAFM-Prozesse ohne Medienbruch verbinden.


Praxisleitfaden: So setzen Sie eine digitale Inventur mit RIB FM Inventory auf

Viele Unternehmen scheitern nicht an der Technik, sondern an der Einführung. Deshalb ein pragmatischer Fahrplan, wie eine digitale Inventur mit RIB FM Inventory 6.0 aussehen kann.

1. Strategie und Scope klären

Bevor die erste Etikette geklebt wird, sollte klar sein:

  • Welche Gebäude und Liegenschaften werden erfasst?
  • Welche Objektarten (Technik, Mobiliar, IT, Sicherheitstechnik …) kommen in den Scope?
  • Welche Kennzahlen wollen Sie später mit KI oder Reporting auswerten (z.B. Wartungskosten pro Anlage, Ausfallzeiten, Energieverbrauch)?

Je klarer der Scope, desto besser können Barcodestrukturen und Datenfelder in RIB FM definiert werden.

2. Datenmodell und Barcode-Logik in RIB FM festlegen

Mit der IT/CAFM-Abteilung sollten Sie ein einheitliches Datenmodell aufbauen:

  • Namenskonventionen für Objekte
  • Pflichtfelder (z.B. Standort, Verantwortlicher, Wartungszyklen)
  • Barcode-Schema (z.B. Prefix für Gebäude, Zähler für Objekt, Prüfziffer)

Das lohnt sich doppelt: Heute für die Inventur, morgen für KI-Analysen und BIM-Integration.

3. Teams schulen – aber schlank

Die neue Version zielt genau darauf ab, ohne große Schulungsblöcke nutzbar zu sein. Trotzdem hilfreich:

  • 1–2 Stunden Einweisung für die Erfassungsteams
  • Kurze Checklisten: „So läuft eine Objektaufnahme mit der App“
  • Rollen klären: Wer darf Objekte anlegen, wer nur prüfen, wer freigeben?

Mein Eindruck aus Projekten: Je einfacher das erste Setup, desto höher die Akzeptanz. Komplexität können Sie später schrittweise hinzufügen.

4. Pilotprojekt starten

Statt den gesamten Bestand auf einmal zu erfassen, zahlt sich ein Pilot aus:

  • 1–2 Gebäude oder ein abgegrenzter Standort
  • Enges Feedback mit den Erfassern: Was funktioniert, wo hakt es?
  • Optimierung der Masken, Pflichtfelder und Workflows in RIB FM

Nach dem Pilot haben Sie belastbare Erfahrungswerte für Budget, Dauer und Personalbedarf der Gesamtinventur.

5. Skalieren und für KI vorbereiten

Wenn die Inventur im großen Stil läuft, sollten Sie parallel an der Datenqualität arbeiten – damit spätere KI-Projekte nicht am Datenmüll scheitern:

  • Dubletten vermeiden und bereinigen
  • Pflichtfelder konsequent füllen
  • Fotos und Dokumente sauber zuordnen

So schaffen Sie die Grundlage, um in einem nächsten Schritt KI-Module oder Analytics-Tools an RIB FM anzubinden.


Rolle von RIB FM Inventory im Kontext „Baustelle 4.0“

Für die Serie „KI in der deutschen Bauindustrie: Baustelle 4.0“ ist RIB FM Inventory 6.0 ein gutes Beispiel für ein oft unterschätztes Puzzleteil: operativ saubere Datenerfassung.

Viele Unternehmen wollen direkt zu KI, Predictive Maintenance und digitalen Zwillingen springen. Der schnellere Weg führt aber meist über drei Schritte:

  1. Saubere Datenbasis schaffen – z.B. mit einer mobilen Inventur-App wie RIB FM Inventory.
  2. Prozesse digitalisieren – Störungen, Wartungen, Umzüge durchgängig in einem CAFM-System abbilden.
  3. KI-Modelle aufsetzen, die genau diese Daten nutzen, um Muster zu erkennen und Entscheidungen zu unterstützen.

Die neue Version 6.0 ist genau an dieser Schnittstelle unterwegs: Sie verbindet Usability, Sicherheit und Datenqualität – und macht den Weg frei für spätere KI-Szenarien.


Fazit: Jetzt die Basis für KI im Facility Management legen

RIB FM Inventory 6.0 ist keine spektakuläre KI-App – und genau das ist der Punkt. Sie löst ein sehr konkretes Problem im Alltag: verlässliche, schnelle und sichere Bestandsdatenaufnahme mit mobilen Geräten.

Wer heute in Baustelle 4.0, BIM und KI investieren will, sollte mit den Basics anfangen:

  • Barcode-basiertes, sauberes Asset-Register in einem durchgängigen CAFM-System
  • Sichere und einfache Authentifizierung für mobile Nutzer
  • Hohe Usability, damit Teams auf der Fläche mitziehen

Die neue App-Version liefert dafür die technische Grundlage. Der nächste Schritt liegt bei Ihnen: Prozess definieren, Pilot starten, Inventur digitalisieren – und damit die Tür für echte KI-Mehrwerte im Facility Management öffnen.

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