Aktuelle Baupreise 2025/2026, Regionalfaktoren und GAEB 3.3: Wie BKI Positionen 13 Ausschreibung, Kostenplanung und KI-fähige Baustelle 4.0 absichert.

Warum Baupreise 2025/2026 zur Nervensache werden
Viele Büros stecken aktuell in genau demselben Dilemma: Bauherren erwarten verbindliche Kosten, gleichzeitig explodieren Material‑ und Lohnpreise, die öffentliche Hand zieht die Schrauben bei Budget und Terminen an, und Ausschreibungen kommen wegen Fehlkalkulationen nicht vom Fleck. Wer heute Baukosten in Deutschland seriös planen will, braucht mehr als Erfahrungswerte aus alten Projekten.
Genau hier setzt die neue Software „BKI Positionen 13“ mit den Baupreisen 2025/2026 an. Sie liefert statistisch abgesicherte Baupreise, aktuelle Regionalfaktoren und eine saubere GAEB‑Anbindung – und wird damit zu einem Baustein für die Baustelle 4.0: datengetriebene, digital vernetzte und zunehmend KI‑gestützte Planung.
In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Positionen 13 konkret kann, wie Sie das Tool in Ihre AVA‑ und BIM‑Prozesse einbinden und warum strukturierte Baukostendaten die Grundlage dafür sind, KI sinnvoll in der Bauplanung einzusetzen.
Was „BKI Positionen 13“ konkret bietet
BKI Positionen 13 ist eine spezialisierte Baupreis-Datenbank, die Planern und Bauunternehmen sichere Orientierung fĂĽr Ausschreibung, Kostenplanung und Terminierung gibt.
Die wichtigsten Funktionen im Ăśberblick:
- Ăśber 30.000 aktuelle Baupreise aus abgerechneten Projekten
- 100 Leistungsbereiche, gegliedert nach Standard-Struktur
- Statistische Preisspannen (Min-/Mittel-/Max-Werte) je Position
- Baukosten-Regionalfaktoren 2026 fĂĽr alle Stadt- und Landkreise, inkl. Insel- und Europafaktoren
- GAEB 3.3 Export inkl. GUID fĂĽr BIM-konforme AVA-Prozesse
- Export nach Excel mit mehreren Ausgabeformaten
Diese Daten sind nicht theoretisch, sondern stammen aus real abgerechneten Bauvorhaben. Genau das macht sie fĂĽr die Praxis so wertvoll.
Warum statistische Preisspannen besser sind als „ein Preis“
Wer nur mit einem Einzelpreis kalkuliert, baut sich unbemerkt ein Risiko ein. Die Min‑/Mittel‑/Max‑Werte von BKI zeigen dagegen:
- Wie groĂź die Streuung im Markt wirklich ist
- Wo Sie Puffer einplanen sollten
- Ob Ihr Angebot preislich „im Fenster“ liegt oder deutlich abweicht
Für Bauherrenkommunikation ist das Gold wert: Sie können Kostenrisiken transparent erklären, statt mit einer scheinbar exakten Zahl zu blenden, die später nicht zu halten ist.
Regionale Faktoren: Baukosten sind nicht ĂĽberall gleich
Die Baukosten-Regionalfaktoren 2026 berĂĽcksichtigen:
- Preisunterschiede zwischen Stadt- und Landkreisen
- Besonderheiten wie Nord‑ und Ostsee-Inselfaktoren
- Faktoren für Österreich und weitere europäische Länder
Für überregional tätige Unternehmen ist das entscheidend: Angebote für München, Rostock und Wien einfach mit „deutschen Durchschnittswerten“ zu kalkulieren, ist schlicht unseriös. Mit den Regionalfaktoren holen Sie Ihre Zahlen in die Realität der jeweiligen Region zurück – ein Kernprinzip professioneller Kostenplanung.
Neue Leistungsbereiche: Klimaziele und TGA im Fokus
Die Version 2025/2026 von BKI Positionen 13 ist klar auf aktuelle Markttrends und gesetzliche Anforderungen ausgerichtet. Man sieht deutlich: Dekarbonisierung, Elektromobilität und Klimaanpassung sind längst harte Kostentreiber.
Neu bzw. erweitert sind unter anderem:
- Zimmer- und Holzbau: z.B. Holzdächer, Hohlkastenelemente
- Fenster und AuĂźentĂĽren: wasserdichte Kellerfenster im Neubau
- TGA / Technische Gebäudeausrüstung:
- Photovoltaik-Anlagen
- Ladestationen fĂĽr Elektrofahrzeuge
- Erweiterung von Batteriespeichern
- Freianlagen:
- RegenwasserrĂĽckhaltung
- Bewässerungssysteme für Vegetationsflächen
- Regenwasserspeicher
- DachbegrĂĽnung:
- Retentionselemente
- Dränschichten
- Drosseln
Beispiel: Photovoltaik und E-Mobilität kalkulierbar machen
Viele Büros bekommen aktuell die gleiche Anfrage: „Wir wollen PV aufs Dach, Ladepunkte in der Tiefgarage und ein Batteriespeicher wäre auch schön – was kostet das?“
Mit den TGA-Positionen in BKI Positionen 13 können Sie:
- standardisierte Leistungsbeschreibungen fĂĽr PV, Ladeinfrastruktur und Speicher nutzen,
- Preise mit marktĂĽblichen Spannen hinterlegen,
- Varianten kalkulieren (z.B. unterschiedliche Speichergrößen oder Ladeleistungen),
- diese Positionen direkt in Ihr LV und Ihr BIM‑Modell übernehmen.
So entsteht aus einer diffusen Wunschliste ein belastbares, dokumentiertes Leistungs- und Kostenpaket.
Regenwassermanagement und DachbegrĂĽnung: Kommunale Auflagen im Griff
Kommunen fordern zunehmend Nachweise zu Regenwasserrückhaltung und Entsiegelung. Retentionsdächer, Zisternen und Bewässerungssysteme sind keine exotischen Sonderfälle mehr, sondern Standard im urbanen Bauen.
Mit den erweiterten Positionen für Regenwasserspeicher, Retentionselemente und Dränschichten können Sie:
- baurechtliche Auflagen frĂĽhzeitig in die Kostenplanung integrieren,
- den Mehrpreis von „grünen“ Varianten (z.B. Retentionsdach vs. klassisches Flachdach) sauber beziffern,
- Variantenentscheidungen mit klaren Zahlen unterlegen.
Genau dieser Detaillierungsgrad wird später gebraucht, wenn KI‑gestützte Planungssysteme automatisiert Varianten vorschlagen oder Lebenszykluskosten vergleichen. Ohne saubere Positionen gibt es keine sauberen KI-Ergebnisse.
Qualitätssicherung: Warum geprüfte Leistungsbeschreibungen entscheidend sind
Bauprojekte scheitern selten an der Software, sondern fast immer an der Qualität der Eingangsdaten. Unscharfe Leistungsbeschreibungen, unvollständige Texte und widersprüchliche Positionen rächen sich bei der Vergabe und auf der Baustelle.
BKI geht hier einen konsequenten Weg:
- Texte von Autoren mit Praxiserfahrung
- Externe Prüfung durch Fachverbände
- Neu dabei: der Fachverband Fliesen und Naturstein im ZDB
Das Ergebnis sind standardisierte, geprüfte Positionen, die Sie direkt verwenden können, statt jedes Mal bei Null anzufangen oder veraltete Textbausteine zu recyceln.
Warum das fĂĽr KI und Baustelle 4.0 so wichtig ist
Für die Serie „KI in der deutschen Bauindustrie: Baustelle 4.0“ ist genau dieser Punkt zentral:
KI bringt nur dann Mehrwert, wenn die zugrunde liegenden Daten strukturiert, konsistent und fachlich korrekt sind.
Wenn Sie kĂĽnftig etwa:
- aus einem BIM‑Modell automatisch ein LV erzeugen,
- mit KI Varianten vergleichen lassen,
- oder Lernsysteme mit Projektdaten fĂĽttern,
brauchen Sie sauber definierte Positionen als gemeinsame Sprache zwischen Planung, AVA, Ausführung und KI‑System. BKI Positionen 13 liefert genau diese Grundlage – quasi das „Vokabular“, mit dem Ihre digitale Kette überhaupt erst sinnvoll arbeiten kann.
Integration in AVA, BIM und KI-Workflows
Für die Praxis zählt vor allem eines: Wie gut fügt sich ein Werkzeug in bestehende Prozesse ein? Hier punktet BKI Positionen 13 mit seinen Exportfunktionen.
GAEB 3.3 mit GUID: BrĂĽcke zwischen BIM und LV
Die Software unterstützt GAEB 3.3 mit GUID – und diese drei Buchstaben sind entscheidend:
- GAEB 3.3: aktueller Standard fĂĽr den Austausch von Leistungsverzeichnissen,
- GUID: eindeutige Identifikationsnummer, mit der LV-Positionen an BIM‑Objekte gekoppelt werden können.
Damit können Sie:
- Positionen in BKI auswählen und anlegen,
- über GAEB in Ihr AVA‑Programm importieren,
- LV‑Positionen mit Bauteilen aus dem BIM‑Modell verknüpfen.
Das Ergebnis ist ein durchgehender BIM‑to‑AVA‑Workflow, der die Basis für KI‑Anwendungen legt – etwa für automatische Kostenermittlung direkt aus dem Gebäudemodell.
Excel-Export: Schnellere Analysen und Varianten
Nicht jedes Büro arbeitet bereits durchgängig BIM‑basiert. Auch für klassische Planung ist BKI Positionen 13 sinnvoll:
- Export in Excel zur schnellen Analyse,
- Sortierung nach Kostengruppen, Gewerken oder Regionalfaktoren,
- Aufbau eigener Kennzahlen (€/m² BGF, €/m³ BRI, €/m Leitung usw.).
Wer seine Baupreise so strukturiert, schafft automatisch die Grundlage, um später KI-gestützte Auswertungen über viele Projekte hinweg zu fahren – etwa: „Wie haben sich die Kosten für Holzdächer in Bayern in den letzten drei Jahren entwickelt?“
So setzen PlanungsbĂĽros und Bauunternehmen Positionen 13 sinnvoll ein
Die Realität in vielen Büros: Software wird gekauft, einmal getestet – und verschwindet dann in der Schublade. Damit das mit BKI Positionen 13 nicht passiert, braucht es einen klaren Anwendungsplan.
1. Standard-LVs und Vorlagen aufbauen
- Legen Sie fĂĽr wiederkehrende Bauaufgaben BĂĽro-Standard-LVs mit BKI-Positionen an.
- Nutzen Sie diese Vorlagen in AVA- und BIM-Systemen als Startpunkt fĂĽr neue Projekte.
- Pflegen Sie pro Jahr eine definierte Aktualisierungsrunde (z.B. mit den neuen BKI-Daten 2025/2026).
So reduzieren Sie Tippfehler, Inkonsistenzen und den Abstimmungsaufwand im Team deutlich.
2. Zielgenaue Kostenrahmen in frĂĽhen Phasen
Gerade in frühen Leistungsphasen fehlen oft präzise Mengen – dennoch wollen Bauherren verlässliche Kostenrahmen. Hier helfen Sie sich mit:
- typischen MengengerĂĽsten aus Referenzprojekten,
- BKI-Mittelwerten als Basis,
- bewusster Nutzung der Min-/Max-Werte fĂĽr Risikoanalysen.
FĂĽr KI-gestĂĽtzte Budgetprognosen sind solche strukturierten KostengerĂĽste ein ideales Trainingsfeld.
3. Lessons Learned aus abgeschlossenen Projekten
VerknĂĽpfen Sie abgeschlossene Projekte mit den jeweils verwendeten BKI-Positionen:
- Wo lagen Ihre tatsächlichen Kosten im Vergleich zu Min/Mittel/Max?
- Welche Regionalfaktoren waren realistisch? Musste nachjustiert werden?
- Welche Gewerke weichen regelmäßig vom statistischen Bild ab?
Solche Vergleiche lassen sich perspektivisch an KI-Systeme übergeben, die automatisch Abweichungen erkennen und für neue Projekte Warnsignale geben: „Achtung, bei diesem Gewerk lag dein Büro die letzten fünf Projekte im oberen Max‑Bereich.“
Fazit: Saubere Baukostendaten sind die Basis fĂĽr Baustelle 4.0
Wer über KI in der deutschen Bauindustrie spricht, sollte nicht bei Drohnen und Robotern anfangen, sondern bei etwas viel Bodenständigerem: sauber strukturierten Baukostendaten. Genau hier setzt BKI Positionen 13 mit den Baupreisen 2025/2026 an.
Die Software liefert:
- geprĂĽfte, aktuelle Baupreise mit realen Marktdaten,
- Regionalfaktoren fĂĽr Deutschland, Ă–sterreich und Europa,
- neue Positionen für PV, E-Mobilität, Regenwassermanagement und Holzbau,
- GAEB 3.3 mit GUID fĂĽr BIM-konforme Ausschreibung.
Für Planungsbüros, Bauunternehmen und öffentliche Auftraggeber ist das mehr als „nur ein weiteres Tool“ – es ist ein strategischer Datenbaustein für die eigene Digitalisierungs- und KI‑Roadmap.
Wer jetzt beginnt, seine Ausschreibungstexte, LVs und Kostendaten konsequent an BKI Positionen 13 auszurichten, schafft sich einen klaren Vorsprung: geringeres Kostenrisiko heute und eine stabile Datengrundlage für echte Baustelle‑4.0‑Anwendungen morgen.