Ein Insurance Copilot wie Zelros macht komplexe Versicherungsarbeit einfacher – mit KI-Unterstützung für Beratung, Schaden, Risiko und Service in Österreich.

Warum österreichische Versicherer jetzt einen „Insurance Copilot“ brauchen
Ein Wertpapierberater in Wien, 14:32 Uhr an einem ganz normalen Dienstag: Drei Anrufe in der Warteschlange, ein Kunde im Videocall, parallel poppen interne Mails, Produktnews und Compliance-Updates auf. Genau in dieser Situation entscheidet sich, ob der Kunde in der Leitung bleibt – oder zur Konkurrenz wechselt.
Die Realität in österreichischen Versicherungen: Produktlandschaften werden komplexer, Kund:innen ungeduldiger, und gleichzeitig wächst der Druck auf Effizienz, Schadenbearbeitung, Risikobewertung und Betrugsbekämpfung. KI ist längst keine Vision mehr, sondern wird zur stillen Kollegin im Hintergrund. Ein gutes Beispiel dafür ist Zelros – The Insurance Copilot™, ein KI-Assistent speziell für Versicherungen.
Dieser Beitrag zeigt, wie ein „Insurance Copilot“ funktioniert, was Zelros besonders macht und wie österreichische Versicherer damit ihre Agent:innen, Makler:innen und Contact-Center-Teams messbar entlasten – und Kund:innen damit spürbar besser betreuen.
Was ist ein Insurance Copilot – und was bringt er konkret?
Ein Insurance Copilot ist ein KI-gestützter Assistent, der Mitarbeitende in der Versicherung in Echtzeit unterstützt: beim Gespräch mit Kund:innen, bei der Schadenbearbeitung, bei der Angebotserstellung oder im Backoffice.
Die Idee ist simpel: Statt dass Agent:innen sich durch Produktportale, Tarifhandbücher, Word-Dokumente und CRM-Masken kämpfen, bündelt der Copilot alle relevanten Informationen und liefert Vorschläge, Antworten und nächste Schritte proaktiv – direkt im Arbeitsfluss.
Für österreichische Versicherungen heißt das:
- Schnellere Auskünfte zu Deckungen, Klauseln und Schadenständen
- Bessere Risikoeinschätzung auf Basis strukturierter Daten
- Gezielte Cross- und Upsell-Empfehlungen, die wirklich zum Kunden passen
- Weniger MedienbrĂĽche, da Informationen aus Kernsystemen, Dokumenten und Wissensdatenbanken zusammenlaufen
Der große Unterschied zu einem simplen Chatbot: Der Copilot arbeitet nicht nur mit generischem Wissen, sondern ist auf die jeweilige Versicherung, Produkte, Prozesse und Dokumente trainiert – und unterstützt echte Menschen, statt Kund:innen direkt zu bedienen.
Warum gerade jetzt? Herausforderungen im österreichischen Versicherungsmarkt
Ă–sterreichische Versicherer stehen aktuell unter einem doppelten Druck:
- Kundenseite: Erwartung von digitaler, schneller, personalisierter Betreuung – egal ob in der Filiale in Linz, beim Makler in Graz oder im Online-Chat aus Tirol.
- Innensicht: Regulatorik (IDD, DSGVO, Nachhaltigkeitsregeln), Margendruck, Fachkräftemangel und Legacy-IT bremsen die Organisation.
Hier setzt der Ansatz von Zelros an. Drei Punkte stechen heraus:
1. Komplexität von Versicherungsprodukten beherrschbar machen
Produktspektrum, Sondertarife, regionale Besonderheiten, Altbestände – gerade in Österreich mit seinem starken Makler- und Bankassurance-Markt ist das Wissensniveau, das Berater:innen brauchen, enorm.
Ein Copilot wie Zelros hilft, indem er:
- während des Kundengesprächs in Echtzeit passende Produkte vorschlägt,
- Absicherungs- und Präventionsempfehlungen liefert (z.B. bei Cyber-, Unfall- oder Wohngebäudeversicherung),
- Risikoprofile einschätzt und Hinweise gibt, wo Nachfragen nötig sind.
So bleibt Expertise verfügbar – auch wenn erfahrene Kolleg:innen in Pension gehen.
2. Zentrale Steuerung von Daten, Wissen und Interaktionen
Zelros ist als zentrale Schicht zwischen Daten, Systemen und Mitarbeitenden gedacht. Anstatt fünf Oberflächen offen zu haben, existiert ein Cockpit, in dem:
- Kundendaten und Historien aus Kernsystemen sichtbar sind,
- unstrukturierte Informationen (Vertragsbedingungen, interne Leitfäden, PDFs) erschlossen werden,
- KI-Empfehlungen für Cross-Selling, Next Best Action oder Prävention angezeigt werden.
Das reduziert interne Suchzeiten massiv und hebt gleichzeitig die Qualität der Beratung.
3. Mission: Agent:innen stärker machen, nicht ersetzen
Der vielleicht wichtigste Punkt: Zelros positioniert sich klar als „Insurance Copilot“ und nicht als Autopilot. Ziel ist es, Agent:innen, Kundenberater:innen und Contact-Center-Mitarbeitende zu stärken, nicht zu ersetzen.
KI sollte in der Versicherung der beste Kollege im Hintergrund sein – nicht der neue Chef.
Gerade in Österreich, wo persönliche Beratung noch immer ein klarer Wettbewerbsvorteil ist, passt dieser Ansatz hervorragend: Menschliche Empathie + KI-Intelligenz schlagen anonyme Vergleichsportale.
Wie Zelros technisch unterstützt: Von Smart Notes bis Gen‑AI-Entscheidungshilfe
Zelros bringt mehrere Funktionen mit, die sich direkt in den Alltag von Versicherungsagenturen und Innendienst integrieren lassen.
Smart Notes und Voice Recording: Kundengespräche wirklich nutzen
Statt nach jedem Gespräch mühsam Notizen ins CRM zu tippen, kann der Copilot:
- Gespräche aufnehmen und automatisch zusammenfassen,
- Bedarfssignale erkennen (z.B. Kinder, Immobilienkauf, UnternehmensgrĂĽndung),
- strukturierte Datenpunkte fĂĽr die Bedarfsanalyse vorschlagen.
Für österreichische Versicherer ist das besonders spannend, weil Bedürfnisorientierung und Beratungsdokumentation regulatorisch stark im Fokus stehen. Smart Notes helfen, IDG/IDD-konform zu dokumentieren, ohne dass der Beratende doppelt belastet wird.
Intelligente Versicherungs-Empfehlungen: Von Risiko zu Angebot
Zelros analysiert die vorhandenen Kundendaten, das Gespräch und interne Regeln und schlägt:
- Präventionsmaßnahmen vor (z.B. Sicherheitsberatung bei Gewerbeversicherungen),
- passende Produktbausteine vor (z.B. Rechtsschutz-Erweiterung, Elementarschadendeckung),
- Risikobewertungen und Hinweise auf Unter- oder Ăśberversicherung vor.
Das fühlt sich für Agent:innen an wie ein Coach im Ohr, der im richtigen Moment die passende Idee hat – inkl. Begründung, warum diese Empfehlung gerade sinnvoll ist.
Gen-AI in Echtzeit: Wissen aus Verträgen, Bedingungen und Prozessen ziehen
Statt in PDF-Bedingungen zu blättern oder im Intranet nach Prozessbeschreibungen zu suchen, reicht eine Frage an den Copilot wie:
- „Welche Wartezeiten gelten in diesem Tarif?“
- „Ist der Schaden bei dieser Deckung mitversichert?“
- „Wie läuft der Prozess für Großschäden über 50.000 EUR?“
Zelros nutzt Generative KI und Large Language Models (LLMs), um Inhalte aus Dokumenten und Systemen verständlich zusammenzufassen und kontextbezogen zu beantworten. Durch Partnerschaften mit großen Technologieanbietern wird das in einer Umgebung umgesetzt, die Sicherheit und Datenschutz berücksichtigt – ein Muss für jede Versicherung in der EU.
Unterstützung im Tagesgeschäft: Vom E‑Mail bis zum Einwand
Ein weiterer praktischer Block sind die Assistenzfunktionen fĂĽr den Arbeitsalltag, etwa:
- Zusammenfassung von Kundenterminen
- Erstellung von E‑Mail-Entwürfen in professioneller Sprache
- Vorbereitung von Gesprächen inklusive Vorschlägen zu Fragen
- Vorschläge zur Einwandbehandlung (z.B. „ist mir zu teuer“, „das brauche ich nicht“)
- Erstellung von Tages- oder Wochenreports
Dadurch gewinnen Teams Zeit für das, was wirklich zählt: wertschöpfende Kundengespräche und qualitativ gute Entscheidungen in Underwriting und Schaden.
Nutzen für österreichische Versicherer: Von Schadenbearbeitung bis Betrugserkennung
Im Rahmen der Serie „KI für österreichische Versicherungen: InsurTech“ passt Zelros gleich in mehrere Kernfelder: Schadenbearbeitung, Risikobewertung, Betrugserkennung und personalisierte Tarife.
Schnellere und bessere Schadenbearbeitung
Ein Copilot kann:
- Schadenmeldungen strukturieren und automatisch vorbefĂĽllen,
- relevante Deckungsbausteine und AusschlĂĽsse hervorheben,
- auf ähnliche Fälle in der Vergangenheit hinweisen,
- Mitarbeitende durch komplexe Prozessschritte fĂĽhren.
Die Folge: kürzere Bearbeitungszeiten, weniger Rückfragen und eine konsistentere Qualität – entscheidend für Kundenzufriedenheit in belastenden Situationen.
Präzisere Risikobewertung
In Underwriting und Vertrieb unterstĂĽtzt KI, indem sie:
- Daten aus verschiedenen Quellen (Kundendaten, Risikofragebögen, externe Informationen) zusammenführt,
- Risikoprofile transparent aufbereitet,
- Beratungshinweise liefert, etwa wo zusätzliche Informationen nötig sind.
Das verbessert die technische Qualität des Bestandes und reduziert Überraschungen im Schadenverlauf.
UnterstĂĽtzende Komponente fĂĽr Betrugserkennung
Zelros selbst ist primär als Copilot für Beratung und Service gedacht. In Kombination mit bestehenden Betrugserkennungssystemen kann ein solcher Copilot:
- auffällige Muster oder Widersprüche in Kundenaussagen hervorheben,
- Hinweise liefern, wenn ein Fall einer tieferen PrĂĽfung zugefĂĽhrt werden sollte,
- Mitarbeitenden helfen, kritische Nachfragen gezielt zu stellen.
So wird KI nicht zum „Kontrolleur“, aber zu einem wichtigen Hinweisgeber für saubere und faire Schadenregulierung.
Basis fĂĽr personalisierte Tarife und Angebote
Durch die strukturierte Erfassung von BedĂĽrfnissen und Verhaltensmustern entsteht die Grundlage fĂĽr personalisiertes Pricing und Zielgruppentarife. Der Copilot sorgt dafĂĽr, dass diese Tarife:
- verständlich erklärt,
- korrekt angeboten
- und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Das ist besonders relevant, wenn österreichische Versicherer flexible, nutzungsbasierte oder nachhaltigkeitsorientierte Produkte weiter ausbauen.
Worauf österreichische Versicherer bei der Einführung achten sollten
Wer einen Insurance Copilot wie Zelros in Ă–sterreich einfĂĽhren will, sollte strukturiert vorgehen. Aus Projekterfahrung funktionieren vor allem folgende Schritte gut:
-
Klarer Use Case zuerst
Nicht mit „wir machen jetzt überall KI“ starten, sondern mit einem fokussierten Anwendungsfall, z.B. Beraterunterstützung im Callcenter Motorversicherung oder Maklerbetreuung in der Lebensversicherung. -
Mitarbeitende von Anfang an einbinden
Agent:innen und Sachbearbeiter:innen sollten Co-Designer sein. Sie wissen am besten, wo heute Zeit verloren geht und welcher Output wirklich hilft. -
Datenschutz und Compliance sauber klären
DSGVO, Bankgeheimnis, branchenspezifische Auflagen: IT, Datenschutz, Betriebsrat und Fachbereiche müssen früh an einen Tisch. Ein Copilot muss auditierbar und erklärbar sein. -
Integration in bestehende Systeme planen
Der Copilot sollte dort erscheinen, wo heute bereits gearbeitet wird: im CRM, im Maklerportal, im Schaden-Frontend. Nur dann wird er wirklich genutzt. -
Erfolg messbar machen
KPIs festlegen, z.B.: kürzere Gesprächs- und Bearbeitungszeiten, höhere Abschlussquoten, bessere NPS-Werte, reduzierte Einarbeitungszeit neuer Mitarbeitender.
Wer so vorgeht, merkt schnell: KI ist kein Selbstzweck, sondern ein sehr konkreter Produktivitäts- und Qualitätshebel.
Fazit: Der Insurance Copilot als echter Wettbewerbsfaktor in Ă–sterreich
Ein Insurance Copilot wie Zelros trifft genau den Nerv der Zeit: komplexe Produkte, hoher Serviceanspruch, knappe Ressourcen. Statt noch ein weiteres Tool einzufĂĽhren, entsteht ein intelligenter Begleiter, der Berater:innen, Schaden- und Service-Teams in Echtzeit unterstĂĽtzt.
Für österreichische Versicherer, die im Rahmen der Serie „KI für österreichische Versicherungen: InsurTech“ nach konkreten Einstiegspunkten suchen, ist ein Copilot ein sehr greifbares Projekt: klarer Nutzen für Frontoffice und Backoffice, gut messbare Effekte in Schadenbearbeitung, Risikobewertung und Kundenbindung.
Wer davon überzeugt ist, dass zufriedene, gut unterstützte Mitarbeitende die Basis für loyale Kund:innen sind, sollte den nächsten Schritt planen: Pilotbereich definieren, Anforderungen schärfen, erste Tests aufsetzen – und erleben, wie sich der Berufsalltag mit einem Insurance Copilot an der Seite anfühlt.
Die Frage ist weniger, ob KI in österreichischen Versicherungen ankommt, sondern wer sie so einsetzt, dass Menschen damit sichtbar besser arbeiten können.